Faszien einfach erklärt – Aufgaben, Probleme und Faszientraining

Das sind Faszien und dazu werden sie benötigt!

Wenn man rohes Fleisch zubereitet, dann kann man sehr gut die Beschaffenheit einer Faszie erkennen. Die weiße Hautschicht zwischen den Bindegewebsschichten des Fleisches ist stark und äußerst widerstandsfähig. Faszien kennt die Medizin schon seit dem Altertum, aber erst seit kürzerer Zeit hat man ihre Bedeutung in der Medizin erkannt, besonders in der physiotherapeutischen Schmerztherapie.

Im Körper von Tier und Mensch bilden Faszien ein Netzwerk an faserigen kollagenen Bindegewebsstrukturen. Ein sensibles, aneinandergereihtes System, mit flächendeckender Verteilung über den gesamten Körper und Umhüllung aller Organe, Muskeln und Sehnen. Ein großflächiges Netz faszialer Verbindungen, Muskelketten und Bindegewebsschichten im Zusammenspiel mit den Bewegungsabläufen unseres Körpers.

Aufbau der Skelettmuskulatur

Faszien können unterschiedlich dick sein und ihre Beweglichkeit ist durch das dazwischen gelagerte und unterschiedlich strukturierte Bindegewebe möglich. Die Dicke und Struktur der Faszienschichten sind unterschiedlich.

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Es werden grob drei Arten von Faszien unterschieden

  1. Die oberflächlichen Faszien
    bestehen aus Binde- und Fettgewebe und befinden sich direkt unter der Haut im Unterhautgewebe.
  2. Tiefe Faszien
    sind die großen und flächenhaften Faszien, das sogenannte Gewebenetzwerk. Sie umschließen die Nervenbahnen, Blutgefäße, Knochen und alle Muskeln. Sie besitzen eine hohe Zugbelastbarkeit zu den Organen.
  3. Viszerale Faszien
    sitzen an den inneren Organen, sorgen für deren Aufhängung und Einbettung und umhüllen sie mit Bindegewebsmembranen.

Zur Stabilisierung des gesamten Systems ist das fasziale System an bestimmten Knochen befestigt.

Welche Aufgaben haben Faszien in unserem Körper?

Die Stützfunktion des Körpers ist die größte Aufgabe des Fasziennetzes. Die Wirkung als „Stoßdämpfer“ schützt Organe, Muskeln, Sehnen, Gelenke und Bänder und sorgt für ausgleichenden Puffer. Die verschiedenen Verbindungen der Faszien koordinieren die Kraftübertragung, die beim Bewegungsablauf des Körpers entsteht.

Außerdem sorgen die Faszien für den Ablauf der Lymphflüssigkeit, zur Verhinderung von Flüssigkeitsansammlungen sowie den Abtransport angefallener Schadstoffe. Umgekehrt befördern sie Nähr- und Aufbaustoffe zu den Zellen in die Peripherie, sorgen für eine ausgeglichene Durchblutung und Ernährung des Gewebes.

Faszien sind ausreichend mit sensiblen Rezeptoren in Form von unzähligen kleinen Nervenendigungen durchzogen und haben dadurch fast die Fähigkeit eines Sinnesorganes. Druck- und Zugkräfte werden direkt erkannt. Sämtliche Störungen, die durch Traumata wie Muskelfaserrisse, Wundschmerzen, Zerrungen, Operationen und auch Verschleiß entstehen, werden sofort von den Rezeptoren innerhalb der Faszien zugeordnet.

Damit ist das Faszien-Netzwerk eines der größten Wahrnehmungsorgane des Körpers. Faszien sind in der Lage eine zweite Hülle unter ihrer Haut zu bilden, funktionieren somit krankheitsabwehrend, da dort eine Barriere gegen Keime und Erreger entsteht.

Störungen des faszialen Netzwerkes und was bedeutet das für die Gesundheit

Inzwischen ist man zu der Erkenntnis gekommen, dass ein gesundes ausgewogenes Fasziensystems die Voraussetzung für einen störungsfreien Ablauf im Körper ist. Bei Missständen sollte zuerst dort Ursachenforschung betrieben werden. Die Kommunikation der Körperzellen untereinander ermöglichen letztendlich eine bleibende Gesundheit und Harmonie im Zusammenspiel aller Organe und Gewebe.

Gesunde Ernährung ist nicht nur für einen gesunden Geist wichtig! Ungesunde Ernährung, wie Genussmittel jeglicher Art ist oftmals der Auslöser für ein gestörtes Gleichgewicht des faszialen Systems. Besonders wenn die Komponente „Alter“ und/oder Bewegungsmangel dazu kommen können manifeste Störungen auftreten.

Bewegung ist das Allheilmittel für eine gut durchblutete und ernährte Faszie. Mit zunehmendem Alter und einhergehender Minderung der körperlichen Bewegung des Menschen reduziert sich der Zell-Stoffwechsel in den Faszien durch Minderdurchblutung, zu wenig Sauerstoff und einer Nährstoff-Unterversorgung. Es beginnt ein Teufelskreis, der durch Bewegungsmangel ausgelöst wird und mit Schmerzen endet. Dieser verhindert wiederum den Bewegungsablauf und es entstehen noch heftigere Schmerzen in den Faszien.

Was passiert, wenn die Faszie verklebt?

Signalisiert der Körper Schmerzen, sind oftmals die Faszienstränge und die Bindegewebsstrukturen der Auslöser und zeigen die verschiedensten Symptome. Das zelluläre Erinnerungsvermögen der Faszien ermöglicht zwar eine eigenständige Korrektur von Missständen, wird diese Grenze überschritten geraten die Faszienketten in Stress, der sich in Schmerzen äußert.

Besonders häufig betroffen ist die riesige Lendenfaszie, die mit einer reduzierter Gleitschicht sowie mangelnder Bewegung und Dehnung weichteilbedingte chronische Rückenschmerzen verursachen kann, eine weitverbreitete Zivilisationskrankheit. Bei Fehlbelastung, Über- aber auch Unterbelastung kann eine partielle Faszienverklebung mit parallel verlaufender Verhärtung entstehen. Besonders am Rücken, Nacken und im Schulterbereich treten die Störungen auf.

In unserer Arbeitswelt sind das genau die Bereiche mit der größten Beanspruchung und der geringsten Bewegung. Vorwiegend sitzende Tätigkeiten lassen das Gewebe sozusagen erstarren und verdicken, die Dehnbarkeit ist eingeschränkt. Die gesamte Struktur der Faszie verklebt, weil auch der Wassergehalt des Gewebes vermindert ist. Sie bekommt kleine Risse, ähnlich wie bei einem verfilzten Stoff.

Wenn eine ganze Faszienkette schmerzt

Bei nicht ausreichend behandelten Infektionen oder auch Narbenverwachsungen können komplexe Störungen einer sogenannten Läsionskette auftreten. Sie äußern sich durch Gewebeveränderungen entlang einer gesamten Faszienkette. Da wo es schmerzt, ist nicht immer der primäre Schaden, die Läsionskette gibt die Zug- und Druckkräfte entlang der Faszien weiter und es entsteht ein großflächiger Schmerz. Damit sich der Schmerz nicht über den ganzen Körper ausbreiten kann, fungieren der Schulter- und Beckengürtel sowie das Zwerchfell als Pufferzone.

Sportverletzungen

Egal, ob Freizeit- oder Profisportler, bei einer Sportverletzung sind die Faszien immer beteiligt. Es entstehen kollagene Schäden mit Mikrotraumatisierung, bei unkorrekter Behandlung können Verwachsungen auftreten.

Dazu gehören z. B. Bänder- und Faserrisse, Zerrungen sowie Sehnenentzündungen von Schulter, Ellenbogen und Achillesferse und die große Bandbreite der Knieschädigungen. Zu den klassischen Sportverletzungen innerhalb der Faszienkette zählt z. B. das Läuferknie. Der Muskelkater gehört ebenfalls zu den Sportverletzungen.

Das Läuferknie

Man versteht darunter den Symptomenkomplex einer muskulären Fehlspannung entlang einer Myofaszialkette, oft mit Entzündung des Schleimbeutels. Medizinisch auch Ilio-Tibiales Bandsyndrom (ITBS) genannt. Der Tractus iliotibialis ist ein sehnenartiger Faszienstrang, liegt an der äußeren Oberschenkelseite und führt über den Darmbeinkamm bis zum Schienbeinkopf (Tibiakopf), mit der Aufgabe, den darunter liegenden, starken Muskel zu schützen.

Die typisch stechenden Schmerzen befinden sich an der Außenseite des Kniegelenkes und dehnen sich oftmals bis zur Hüfte und den Rücken aus. Eine konservative Behandlung ist vorrangig, dazu gehören die Krankengymnastik und die physikalische Therapie.

Häufige Ursachen sind:

  • Fehltraining
  • Überbeanspruchung
  • Falscher Laufstiel
  • O- oder X-Beine
  • Sehnenverkürzung der Oberschenkelaußenseite
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Hilfe beim Läuferknie

Prävention

Es ist ratsam, niemals in den Schmerz hineinzulaufen. Sind die ersten Schmerzen da, sollte das Trainingsniveau angepasst werden. Linderung bringt eine leichte Kompression durch elastische Kniebandagen. Ruhephasen durch Hochlagerung des Knies sowie Salbenverbände lindern und verringern die entzündliche Aktivität. Neben den Therapiemaßnahmen der Faszien gibt es auch andere Übungen gegen das Läuferknie.

Faszientherapie mit Blackroll

Faszientraining zur Kräftigung der umgebenden Muskeln und Sehnen

  1. Brücke
    In Rückenlage werden die Beine in 90° angewinkelt und Hüfte und Gesäß angehoben, während Kopf, Schulter und Arme fest auf dem Boden liegen. Das Gesäß wird nun etwa zwölf Mal nach oben und wieder unten bewegt, während die Körperspannung gehalten wird.
  2. Seitstütz
    Eine Übung der Muskulatur in der zentralen Körperpartie, also zwischen Zwerchfell und Hüfte. Diese Muskeln werden von einem Läufer besonders beansprucht. Durch seitliches Aufstützen des Körpers auf den angewinkelten Unterarm bildet der Körper eine gerade Linie. Diese starre Position sollte mindestens 30 Sekunden gehalten werden.
  3. Dehnungsübungen
    Die Dehnung der vorderen sowie auch hinteren Oberschenkelseite ist vorbeugend und auch bei akutem Läuferknie wichtig, denn bei verkürzter Oberschenkelmuskulatur entsteht eine Scheuerbelastung.
    Aber ebenso die Dehnung von Hüfte und Gesäßmuskulatur spielen eine wesentliche Rolle, um den Zug auf das IT-Band zu reduzieren. Übungsbeispiele mit entsprechenden Anleitungen und Bildern findet man im Internet oder in Videos.
  4. Knie tapen
    Das Tapen des Knies ist eine einfache stabilisierende Behandlungsmethode, die jeder selber ausführen kann. Das Kinesio-Tape ist ein medizinisches Tape und wird mit etwa 40 cm Länge in der Verlaufsrichtung des Tractus iliotibialis befestigt. Es gibt diverse online Ratgeber und YouTube Videos, die diese Anwendung beschreiben. Ein Knie-Tape hilft besonders, wenn die Trainingseinheiten eines Läufers nicht vollständig abgebrochen werden sollen, obwohl Schmerzen vorhanden sind.
  5. Yoga Übungen
    Die ganzheitlichen Übungen beim Yoga, haben eine positive Auswirkung auf die psychosoziale Gesundheit. Zug, Dehnung sowie Kraft und Kompression sind die Impulse, bei denen die langen Bahnen in den Faszien, im Zusammenspiel mit dem Gleichgewichtstraining, stimuliert werden. Eine ganzheitliche Körperdehnung regt die Bindegewebszellen an und versorgt die Faszien mit geschmeidigem Kollagen.
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Myofasziale Techniken

Hier werden immer alle elastischen Fasern in ihrer Gesamtheit behandelt unter Einbeziehung von Haut, Lymphsystem, Knorpel, Muskeln, Sehnen und Bindegewebe und Faszien. Faszien sind in der Lage ihr Gewebe stressbedingt zu verändern. Die verlorene Elastizität kann durch manipulative Techniken wieder hergestellt werden, sie sind also verformbar und anpassungsfähig.

Bei sportlicher Belastung, besonders bei zu viel Training, versucht der Körper das dynamische Gleichgewicht zu regulieren, diesen Prozess nennt man Homöostase. Durch die myofaszialen Techniken wird die Homöostase gefördert, das heißt, die Selbstheilungskräfte des Körpers werden stimuliert und die Körperleistung wird den Anforderungen angepasst.

Rolfing Methode

Die sogenannte Triggerpunkt-Release-Technik ist bei richtiger Handhabung eine seit langer Zeit erprobte myofasziale Technik bei erfahrenen Masseuren und Krankengymnasten. Durch den äußerst schmerzhaften Daumendruck in eine verhärtete Stelle des Muskels, kommt nach ein paar Sekunden der Entspannungsschmerz, der für Stunden für Schmerzfreiheit sorgen kann.

Es benötigt in der Regel bis zu zehn Sitzungen, damit ein Erfolg zu verzeichnen ist. Rolfing Therapeuten befassen sich in erster Linie mit der Struktur der Faszien. Das Ziel ist es, den Faszientonus durch die gezielte manuelle Stimulation zu beeinflussen. Die Auswirkung kann mitunter am anderen Ende der Läsionskette eintreten. Die muskulären Strukturen können sich entspannen und lindern den Schmerz und stellen die Bewegung wieder her.

Faszienrollen sind erprobte Anwendungen mit ganz unterschiedlicher Vorgehensweise, die entweder ein Masseur oder Krankengymnast durchführt, die aber auch jeder für sich Zuhause mit den entsprechenden Hilfsmitteln durchführen kann, z. B. mit einem Blackroll Set.

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Blackroll zum Faszientraining

Die Blackroll ist eine Hartschaum-Massagerolle, die es in verschiedenen Größen, Farben und Ausführungen gibt. Die erste Rolle war schwarz und gab die Namengebung.
Mit Blackroll-Übungen kann man grundsätzlich sämtliche Regionen des Körpers trainieren. Diese Übungen gehören mit zu den schmerzhaften Behandlungen. Experten sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Übungen gezielt langsam ausgeführt werden sollen. Eine Rollgeschwindigkeit von etwa drei Zentimeter in der Minute ist die Zielsetzung.

Durch gezieltes, nicht übertriebenes Work-out mit der Blackroll wird das geschädigte Fasziengewebe wieder weicher, elastischer und gut durchblutet. Die Blutgefäße entkrampfen sich und die Fließfähigkeit des Blutes wird stimuliert. Dabei sollte die Qualität der Ausführung im Vordergrund stehen. Es ist wichtig eine rutschfeste Gummi- oder eine Yoga Reisematte als Unterlage zu benutzen, damit die Massagerolle genügend Widerstand hat.

Besonders beim Läuferknie ist die Lösung der Muskelverspannungen wichtig sowie der Ausgleich des falschen Zugs auf den Tractus iliotibialis. Dadurch wird die Fehlhaltung in den angrenzenden Gelenken (Knie, Hüfte, und Iliosakralgelenk) korrigiert. Es gibt verschiedene Blackroll Übungen speziell für das Läuferknie.

Man kann sie entweder in Videos und Online-Ratgebern finden, oder vor Ort bei der krankengymnastischen Anwendung erlernen. Außerdem kann die Massagerolle auch zum Aufwärmprozess bei Sportlern benutzt werden. Bei bestehenden venösen Erkrankungen sowie Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten sollte nur unter ärztlicher Genehmigung gerollt werden, damit es nicht zu Blutergüssen oder Venenentzündungen kommt.

Läuferknie Ursachen

Was sind Faszien?

Um zu verstehen wie ein Läuferknie zu Stande kommt, muss man zuerst einmal die Bedeutung der Faszien in unserem Körper verstehen.

Wer schon einmal beim Kochen Steak oder Geflügel geschnitten hat, dem sind vielleicht die weißen und dünnen Häute aufgefallen, die das Fleisch umgeben. Faszien sind feine Weichteilgebilde in unserem Bindegewebe. Sie umgeben unsere Muskeln wie eine hautartige Hülle und halten diese so zusammen. So bilden sie ein Spanunngsnetzwerk für unsere Muskeln, uns sorgen dafür das alles an seinem Platz bleibt.

Wozu dienen die Faszien?

  • Faszien trennen die Muskeln und halten diese an ihrem Platz
  • Faszien sind wichtig für unser Lymphsystem, welche den Transport von Auf- und Abbaustoffen übernimmt
  • Faszien sind für unsere Gesamtbeweglichkeit essentiell
  • Je elastischer die Faszien, desto mehr Kraft kann erzeugt und auf den Muskel übertragen werden
  • Faszien sind wichtig für das Immunsystem und blockiert Erregern das Eindringen

Kommt es zu einem Stau der Lymphe, können die Faszien verkleben

Wie entsteht ein Läuferknie?

Ein Läuferknie und die damit einhergehenden Schmerzen entstehen, wenn der Tractus iliotibialis an der Gelenksvorwölbung des Oberschenkels reibt. Dieser Faszienstreifen stützt die Außenseite des Oberschenkels und verläuft vom Darmbeinkamm nach unten bis zum Schienbeinkopf. Reibt dieser Faszienstreifen an der Gelenkswölbung des Oberschenkels kann es zu einer Entzündung und daraus resultierend zu Schmerzen im Knie kommen. Man könnte es sich wie ein Seil vorstellen, welches ständig über einen Felsvorsprung reibt, nur dass der Felsvorsprung der Knochen ist. So wird das umliegende Gewebe strapaziert und entzündet sich.

Zusammenfassend:

Seitlich am Oberschenkel verläuft ein Faszienstreifen namens „Tractus iliobibialis“, welcher vom Darmbeinkamm bis zum Schienbeinkopf verläuft. Faszien sind feine Weichteilgebilde in unserem Bindegewebe, welche die Muskeln zusammenhalten. Reibt dieser Faszienstreifen an der Gelenkswölbung des Oberschenkels, entzündet sich das umliegende Gewebe, was die typischen Schmerzen eines Läuferknies verursacht.

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